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Solar Ladegerät: Test & Vergleich 2017

Solar Ladegerät Im Vergleich der Solar Ladegeräte zeigen wir dir, dass solarbetriebene Produkte eigentlich gar kein Novum sind. Aber die technischen Ideen wird regelmäßig erweitert und modernisiert. Es kann dir deinen Outdoor-Trip versüßen oder technischen Komfort auch unterwegs bieten. Der Clou an der Sache ist: sie nutzen die Sonnenenergie und sind damit deutlich umweltbewusster als herkömmliche Ladegeräte. Worauf du beim Kauf achten solltest, erklären wir dir hier.
Hier erfährst du
  • alles über das Solarladegerät
  • den unterschied zwischen Panel und Powerbank
  • welche Kapazität sinnvoll ist
  • uvm…

Die beliebtesten Solar Ladegeräte im Vergleich 2017

Strom für die Handtasche: Solar Ladegeräte im Test

Es scheint sich um eine schier unzumutbare Idee zu handeln, oder kannst du dir vorstellen ein überdimensional großes Photovoltaik-Modul in die Handtasche zu quetschen oder vielleicht im Sportrucksack mit zu einem Abenteuer zu nehmen? Wie soll das denn gehen, fragst du dich nun sicherlich – und das vollkommen zu Recht. Dass es durchaus Möglichkeiten gibt, die „Sun-Power-to-go“ zu nutzen, haben findige Entwickler herausgefunden – und wir stellen dir in diesem Test vor, was dir die Geräte nutzen, wie du sie einsetzen kannst und worauf du achten musst, um das richtige Solar Ladegerät anzuschaffen.

Marktlage der Solar-Ladegeräte: Solarenergie „to go“

In einer Studie im Rahmen des Projekts „Top 100 – Umweltzeichen für klimarelevante Produkte“ von Öko-Institut e.V. stehen unter anderem solarbetriebene Produkte im Fokus. Ein Unterscheidungsmerkmal, das dabei angelegt wurde, um die verschiedenen Geräte klar voneinander abzutrennen, ist das Speichersystem. Damit du siehst, dass solarbetriebene Produkte bestimmt auch schon bei dir Einzug gehalten haben, kannst du in der folgenden Tabelle nachschlagen, was alles in diese Kategorie fällt:

Speicherartmit kapazitivem Speichermit elektrochemischem Speicher
Beispiel-Produkte(Armband-) Uhren, Messschieber, Taschenrechner, Waagen, Spielzeug, …Weidezaungeräte, Gartenleuchten, Ladegeräte, Radios, …
BeschreibungDiese Produkte können zwei bis drei Tage ohne Lichtzufuhr auskommen und funktionieren trotzdem.Bei diesen Produkten ist die Laufleistung ohne Licht abhängig von der verwendeten wieder aufladbaren Batterie.

Solar Ladegeräte präsentierten sich in der eingangs genannten Studie als nur schwer greifbares Novum, das statistisch kaum fassbar ist. Allerdings kann grundsätzlich unterschieden werden, ob es sich um Produkte mit Einzelmodulsystem handelt (welches rein bildlich gesprochen das Solarmodul deutlich sichtbar zeigt, während das eigentliche Ladegerät in Rucksack oder Tasche verstaut ist) oder um Kombigeräte, bei denen die beiden Funktionsbereiche eng aneinander gebunden sind.

Grundsätzlich jedoch präsentiert sich der Markt offen für diese Art von technischer Entwicklung, denn: sie eignen sich nicht nur prima, um den Einsatz von regenerativen Energien buchstäblich fassbar und verbrauchernah zu machen, sondern sie sind zudem noch einfach praktisch, denn jegliche Form von technischer Neuerung, die dem Endverbraucher hilft, die geliebte Flexibilität zu multiplizieren oder Komfortleistung zu bieten, ist beim Verbraucher herzlich willkommen. Und so reiht sich die Spezies der „digitalen Nomaden“, die umherreisend mit einem Online-Business Geld verdienen, neben diejenigen, die sich nach einer Kühlung für Essen, Getränke oder Beautyprodukte in der Handtasche sehnen.

Kurz zusammengefasst:

  • Trend: Der Einsatz von erneuerbaren Energien liegt heute im Trend. Ein Solar Ladegerät bringt diese Entwicklung näher an den Verbraucher und macht Solarenergie buchstäblich „greifbar“
  • Produktvielfalt: Solarladegeräte sind neu am Markt. Andere solarbetriebene Produkte sind indes schon lange bekannt.
  • Nutzwert: Gute Marktchancen haben Solarladegeräte, weil sie Sonnenenergie nutzen und dem Wunsch nach Flexibilität und Komfort Rechnung tragen

Wie funktioniert ein Solar Ladegerät?

Ein handliches Solar Ladegerät funktioniert im Grunde ähnlich wie der „große Bruder“ Solaranlage: Das Sonnenlicht, das auf den Solarzellen ankommt, wird in elektrischen Strom umgewandelt. Soweit so gut. Ein interner Prüfmechanismus passt dann die Spannung und die Stromstärke so an, dass es von dem Gerät, das geladen werden soll, auch aufgenommen werden kann. Je nachdem welche Elektronik es im Inneren gibt, wird zudem noch der Ladevorgang überwacht. Damit kann auch insofern Entwarnung gegeben werden, dass niemand um sein Gerät fürchten muss.

Der Unterschied zur großflächig angelegten Solaranlage ist selbstredend die Dimension, die letztlich auch den Funktionsbereich eines Solar Ladegeräts einschränkt. Grundsätzlich gelten diese Faustregeln:

  • Elektronik mit niedrigem Stromverbrauch können mit einem Solar Ladegeräts geladen werden.
  • Die Ladezeiten mit Solar Ladegeräten sind tendenziell höher als bei regulären Ladegeräten.
  • Zwischen Ladezeit, Strommenge und der Größe der Solarzellen besteht ein direkter Zusammenhang: Je größer die Solarzelle ist, desto schneller geht’s – aber auch desto unhandlicher wird’s.
  • Um ein Solar Ladegerät aufzuladen, ist Sonneneinstrahlung nötig.
  • Solarladegeräte haben eine Lebenszeit von drei bis fünf Jahren.

Der Anschluss eines Solarladegeräts stellt indes kaum ein Problem dar, da hier meist auf die gängige USB-Technik gesetzt wird, die dem Strom den Weg vom Gerät zum Solar Ladegerät ermöglicht. Mit Blick auf die Outdoor-Nutzung ist auch klar, dass sie robust sein müssen, auch wenn mit ihnen nicht zu zimperlich umgegangen wird. Doch gibt es bereits wasserdichte Varianten? Die gibt es durchaus. Eine Ummantelung sorgt bei dieser Variante davor, dass das Gerät vor Staub, Wasser und Stößen geschützt ist – ein besonders großer Vorteil für Abenteuer-Fans.

Die richtige Größe dein Solar Ladegerät

Am Markt verfügbar sind heute Geräte, die

  • den Strom speichern und dann abgeben können, wenn Bedarf ist, oder
  • die den aus der Sonne gewonnenen Strom direkt weitergeben, ohne diesen zwischendurch zu speichern.

Mit Blick auf die Tatsache, dass ein größeres Solarmodul auch mehr Licht aufnehmen und damit mehr Strom produzieren kann, gibt es mittlerweile die handliche Variante, die Solar Power-Bank, die ein sehr kleines Solarmodul hat, dafür aber entsprechend lange Zeit braucht, um einsatzbereit zu sein, wenn das Modul ausschließlich über Sonnenenergie aufgeladen wird. Dieses Solar Ladegerät kann mit Fug und Recht als „Handtaschenvariante“ tituliert werden.

Die größere Variante („Rucksackvariante“) ist ein faltbares Solar-Modul, das in zusammen geklapptem Zusatz in etwa die Größe von DINA4 erreicht. Ausgeklappt werden können dann die Seitenteile, die mehr Sonnenlicht einfangen können. Der Nachteil liegt bei dieser Variante allerdings darin, dass die faltbare Variante auf Sonnenlicht buchstäblich angewiesen ist. Auf die Steckdose auszuweichen ist dabei meist nicht vorgesehen.

Kurz zusammengefasst:

  • Funktionsweise: Ein Solar Ladegerät funktioniert wie eine Solaranlage: aus der Sonne wird elektrische Energie, die mittels eines Akkus langfristig nutzbar ist oder sogleich wieder abgegeben wird
  • Größe der Solarmodule: Die Dimension der Solarmodule entscheidet über die Leistungskraft des Solar Ladegeräts. Die Handtaschenvariante kann auch extern aufgeladen werden, die Rucksackvariante mit Klappmodulen ist hingegen auf Sonne angewiesen
  • Technik: Solar Ladegeräte sind für Outdoor-Fans gemacht: Mittlerweile gibt es Varianten mit Schutzmantel, der vor Wind und Wetter schützt. Der einfache Anschluss ist über ein USB-Kabel möglich

Was kann ich alles aufladen?

Aktuell gehören vor allem Outdoor-Fans zur Gruppe der begeisterten Nutzer, die sich bereits ein Solar Ladegerät angeschafft haben, denn selbst bei einem mehrtägigen Trip müssen sie dank der Ladeoption mit Sonnenenergie nicht auf technisches Equipment verzichten. Doch der Reihe nach. Die folgende Liste zeigt, für was es bereits Solar Ladegeräte am Markt gibt:

  • iPhone, Smartphones (Android Handys und Windows Phones) sowie reguläre Handys
  • iPod, MP3-Player und Lautsprecher
  • iPad, MacBook (Pro & Air), Powerbook, Tablet PC und (Sub-) Notebook
  • Digitalkameras und Digital Camcorder
  • PDAs, Navigationsgeräte, Akku-Werkzeuge und Kühlboxen
  • für AA- und AAA-Akkus

Na, überrascht? Nach dieser langen Liste an Geräten, die Strom aus einem Solar Ladegerät empfangen können, wird klar: Nicht nur die Outdoor-Freunde, die beim Biking, Hiking oder bei anderen Aktivitäten fernab von jeglicher Steckdose sind, dürften daran ihre Freude haben, denn auf der Liste stehen Konsumgüter, die nahezu Jeder täglich nutzt. Ergo: Ein Solar Ladegerät gehört in die Tasche von jedem.

Übrigens muss es nicht für jedes technische Gerät ein extra Solar Ladegerät sein, denn mittlerweile gibt es Universal Solar Ladegeräte, die vielseitig einsetzbar sind. Über die unterschiedlich hohe Spannung von Handy und Ladegerät brauchst du dich übrigens nicht zu sorgen, denn im Solar Ladegerät ist so viel Elektrik verbaut, dass automatisch erkannt wird, was das zu ladende Gerät benötigt. Grundsätzlich gilt jedoch, dass die Ausgangsspannung meistens bei fünf Volt liegt. Damit können USB-Geräte besonders gut umgehen. Soll ein Gerät angeschlossen werden, das 12 Volt Spannung benötigt, muss am Spannungsschalter gedreht werden. Die meisten Geräte weisen alternativ einen extra 12-Volt-Ausgang aus.

Einsatzbereich – welches Ladegerät benötige ich?

Wer sich ein Auto anschafft, wird sich keinen Kleinwagen kaufen, wenn er ein Baugeschäft betreibt, sondern in diesem Fall auf einen Karavan oder gar einen Transporter setzen. Andersherum ist es im Übrigen ja genauso. Wer täglich in die City fährt und dort der Parkplatzkrieg tobt, wird auf einen mächtigen SUV verzichten und eher auf einen City-Flitzer setzen. Und genauso ist es auch beim Solar Ladegerät: Der Einsatz bestimmt die Ausstattung und auch die Größe.

Wenn du mit dem Gedanken spielst, ein Solar Ladegerät anzuschaffen, solltest du dir über diese Punkte klarwerden:

EinsatzbedarfDeine Lösung
Möchtest du ein handliches Solar Ladegerät, das du schnell mal in der Handtasche mitführen kannst und beim Besuch im Park auf die Picknickdecke legst, um so dein Smartphone aufzuladen, …… dann wirst du dich wohl für ein Solar Ladegerät ohne zusätzlichen Akku entscheiden. Diese Geräte sind günstig, leicht und können so klein sein wie eine Scheckkarte.
Hast du dein täglichen Aufenthaltsort in der Sonne, brauchst aber nachts die gewonnene Energie, …… dann ist ein Solar Ladegerät mit Akku die richtige Wahl, denn damit kann der tagsüber an der Sonne gewonnene Strom nachts abgegeben werden.
Hast du vor, einen Abenteuertrip zu wagen, bei dem unklar ist, wann du dich in der Zivilisation und damit auch in Stromnähe aufhältst, …… dann solltest du auf ein klappbares, größer dimensioniertes Solar Ladegerät setzen, das mehr Sonne aufnehmen und damit auch länger Strom abgegeben kann.
Wer bereits im Besitz einer Powerbank ist, die zwar keinen Solarstrom benötigt, aber einen ähnlichen Effekt hat, …… der kann zwei Geräte clever kombinieren. In Kombination mit einem Ladegerät ohne Akku vereinen sich zwei Vorteile: ein großes Solarmodul und eine schnelle Ladeleistung.

Merkmale eines „guten“ Solar Ladegeräts

Hast du dir nun eingehend Gedanken über dein persönliches Nutzerverhalten gemacht, hat sich die Auswahl an Geräten schon entsprechend eingeschränkt, was nicht bedeutet, dass die Wahl nun leichtfertig gefällt werden sollte. Vielmehr gilt es nun einen Blick in die technischen Details zu werfen.

  • Leistung des Solarmoduls. Je größer das Solarmodul ist, desto größer ist auch die Leistung des Solar Ladegeräts und desto schneller kann ein Gerät (oder desto schneller können mehrere Geräte) geladen werden. Rechenbeispiel: Hat das Solarmodul eine Leistung von 2.800 mAh (= 14 Watt), würde es knapp drei Stunden dauern, um ein Smartphone (3.500 mAh) und eine Kamera (4.500 mAh) zu laden. Um einen Laptop zu laden, sollte das Solarmodul folglich entsprechend größer dimensioniert sein, denn auf ungestörte Sonneneinstrahlung ist nur selten Verlass.
  • Größe und Gewicht. Wer nur eine kurze Wegstrecke zurücklegt und sich dann gemütlich im Park in der Sonne aufhält, für den spielen Größe und Gewicht eine nur geringe Rolle. Wer indes einen langen Fahrrad-Trip plant oder die Handgepäcksvorgaben im Flugzeug beachten muss, der muss auf diese Werte achten. Hier ist ein Leistungsvergleich unabdingbar.
  • Anschluss- und Betriebsmöglichkeiten. Die meisten Ladegeräte sind auf den Betrieb von Smartphones und Tablets ausgerichtet, ein (oder zwei) USB-Anschlüsse sind hier üblich. Wenn du planst, das Solar Ladegerät auch für deine Videokamera oder ein Laptop zu nutzen, musst du darauf achten, dass es entsprechende Anschlüsse gibt oder Adapter zu erwerben sind.
  • Befestigung und Anbringung. Wer das Smartphone im Freibad lädt, braucht sich darüber sicherlich keine Gedanken machen, doch wer auf einen Outdoor-Trip geht, sollte auf Kletten, Ösen und Haken achten, mit denen das Solarmodul entsprechend gen Sonne ausgerichtet und befestigt werden kann. Auch ist es in diesem Fall nötig empfehlenswert auf eine wetterfeste Hülle zu achten.
Kurz zusammengefasst:

  • Kompatibilität: Solar Ladegeräte gibt es mittlerweile für die gängigsten technischen Tagesbegleiter wie etwas Smartphones jeglicher Marken, Tablets und viele weiterer Geräte
  • Einsatzbereich: Der gewünschte Einsatzbereich bzw. der Funktionsumfang bestimmt auch die jeweiligen technischen Ausstattungsmerkmale
  • Vergleichskriterien: Leistung, Größe, Gewicht, Anschlüsse sowie die Outdoor-Tauglichkeit sind die wichtigsten Vergleichskriterien beim Kauf

2 beliebte Solar-Panels

1. Solar-Panel Testsieger: Anker Power Port AK-A2421011

(165 Rezensionen)
1. Solar-Panel Testsieger: Anker Power Port AK-A2421011

Besonderheiten

  • Leistung: 21 Watt bei diesem Modell (in 8 Watt, 14 Watt und 15 Watt ebenfalls verfügbar)
  • Gewicht: 417 gramm
  • Größe: 28,2 x 16 cm (zusammengefaltet), 67,1 x 28,2 cm geöffnet
  • gleichzeitiges Laden mehrer Geräte
  • Wetterbeständig
  • für Smartphones & andere Kleingeräte
  • für Laptops geeignet
  • Schnellladetechnologie
  • für Outdoor geeignet
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2. RAVPower 15W Solar RP-SC02

(240 Rezensionen)
2. RAVPower 15W Solar RP-SC02

Besonderheiten

  • Leistung: 15 Watt
  • Gewicht: 705 gramm
  • Größe: 26 x 19 cm (zusammengefaltet), 81 x 26 cm geöffnet
  • gleichzeitiges Laden mehrer Produkte
  • Wetterbeständig
  • für dein Handy & andere Kleingeräte
  • Schnellladetechnologie
  • für Outdoor geeignet
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Fazit: Als Solarpanel empfiehlt sich das Gerät Anker Power Port AK-A2421011, denn es kombiniert Leistung und geringes Gewicht. Außerdem ist es als einziges für den Betrieb eines Laptops geeignet. Wer allerdings auf einen integrierten Stromspeicher setzt, wird in der Kategorie Powerbank fündig.

3 beliebte Solar-Powerbanks

1. MAOZUA Solar-Ladegerät PB-0

(62 Rezensionen)
1. MAOZUA Solar-Ladegerät PB-0

Besonderheiten

  • Leistung: 15.000 mAh
  • Gewicht: 250 gramm
  • Größe: 13,2 x 8,0 x 1,7 cm
  • mit integriertem Stromspeicher
  • gleichzeitiges Laden mehrer Geräte
  • Wetterbeständig
  • für Smartphones & andere Kleingeräte
  • Schnellladetechnologie
  • für Outdoor geeignet
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2. EasyAcc Powerbank PB15000SP

( Rezensionen)
2. EasyAcc Powerbank PB15000SP

Besonderheiten

  • Leistung: 15.000 mAh
  • Gewicht: 353 gramm
  • Größe: 14,3 x 7,7 x 2,3 cm
  • mit integriertem Stromspeicher
  • gleichzeitiges Laden mehrer Geräte
  • Wetterbeständig
  • für Mobiltelefone & andere Kleingeräte
  • Schnellladetechnologie
  • für Outdoor geeignet
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3. X-DRAGON XD-S10000

(62 Rezensionen)
3. X-DRAGON XD-S10000

Besonderheiten

  • Leistung: 10.000 mAh
  • Gewicht: 203 gramm
  • Größe: 13,5 x 7,2 x 1,5 cm
  • mit integriertem Stromspeicher
  • gleichzeitiges Laden mehrer Geräte
  • Wetterbeständig
  • für Handys & andere Kleingeräte
  • Schnellladetechnologie
  • für Outdoor geeignet
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Fazit: In der Kategorie Solar Powerbank schneidet das Gerät MAOZUA Solar-Ladegerät PB-0 am besten ab. Es ist funktional und mit 250 g recht leicht. Die beiden anderen bekommen Abzüge, weil entweder die Leistung geringer oder das Gewicht höher ist.

Gütesiegel, Umweltschutz & Ökobilanz bei Solar Ladegeräten

Sonnenenergie zu nutzen, tut doch der Umwelt gut, oder nicht? Ganz grundsätzlich ist das der richtige Ansatz und so kommt es auch vor, dass Nutzer einer mobilen Powerbank zunehmend häufiger die Kombination mit einem Solar Ladegerät nutzen – der Umwelt zuliebe. Nur auf den positiven Input (in diesem Fall die Sonne) zu achten, wäre aber falsch, denn es gibt einige weitere Faktoren zu beachten.

Ökobilanz

Wer diese Frage stellt, möchte wissen wie sich die Herstellung, Nutzung und Entsorgung zum Nutzen verhält. In punkto Herstellung ist die Bereitstellung des Materials und die Fertigung der Einzelkomponenten zu betrachten. Bei der Nutzung solarbetriebener Produkte ohne Akku sind keine Umweltwirkungen zu verzeichnen. Mit Blick auf die Entsorgung gelten dieselben Richtlinien wie für andere Elektronik- und Elektrogeräte, denn Solar Ladegeräte gelten als Bestandteile von elektronischen Geräten. Eine gesonderte Verwertung ist aktuell noch nicht zu belegen. So kann die Frage nach der Ökobilanz so beantwortet werden: Vergleichst du die relevanten Einzelwerte, so fällt die Ökobilanz positiv aus. Produkte ohne Akku punkten auf ganzer Linie und Produkte mit Akku sollte es täglich benutzt werden, um den ökologischen Vorteil zu zeigen.

Gütesiegel

Ja, die gibt es. Wenn du dich nach einem Solar Ladegerät umsiehst, solltest du auf das Gütesiegel des Blauen Engels achten. Dieses Gütesiegel zeigt dir an, dass das Solarmodul und die Ladeelektronik gut zusammenspielen. Auch schließt du damit aus, dass Cadmiumbatterien enthalten sind, die umweltschädlich sind. Auch das Materialgehäuse wird bei der Überprüfung der Richtlinien des Blauen Engels unter die Lupe genommen. Zudem erhalten nur solche Produkte einen Blauen Engel, bei denen auch die Akkus austauschbar sind (und Ersatz-Akkus längerfristig verfügbar sind).

Blauer Engel

Der Blaue Engel wird nur unter Berücksichtigung eines Kriterienkatalogs verliehen. So müssen binnen acht Stunden die Akkus zu 90 Prozent aufgeladen werden können. Diese müssen im Übrigen austauschbar und mindestens zwei Jahre lang verfügbar sein. Auch in punkto Verbraucherinformation sind mit Blick auf das Gütesiegel des Blauen Engels einige Kriterien zu erfüllen wie etwas klassische Gebrauchshinweise, Hinweise zur Ladezeit je nach Bestrahlungsstärke sowie Hinweise zur Funktionssicherheit. Dass die Akkus tauschbar sind und keine cadmiumhaltigen Akkus verwendet werden, ist eine weitere Grundvoraussetzung für das Gütesiegel des Blauen Engels. Grundsätzlich trägt die Auszeichnung mit dem Gütesiegel des Blauen Engels der Verunsicherung unter den Verbrauchern Rechnung, denn das Umweltzeichen „Blauer Engel“ wurde bereits 1978 vom Bundesministerium des Inneren initiiert und signalisiert eine vertrauenswürdige Auszeichnung.

Exkurs: Welche TÜV-Prüfzeichen gibt es eigentlich?

Es gibt eine Reihe an TÜV-Prüfzeichen, die (ähnlich wie beim Blauen Engel) die Qualität eines Produkts anzeigen. Das GS-Zeichen ist kein Qualitätssiegel, sondern ein Sicherheitszeichen, das anzeigt, dass ein Produkt sicher ist. Darüber hinaus gibt es Prüfsigel, die nach Begutachtung der Bauart, der elektromagnetischen Verträglichkeit, der Ergonomie oder speziell für Bekleidung erteilt werden. Auszeichnungen als Green Product werden vom TÜV ebenso vergeben wie das BATSO-Prüfzeichen für Batterien und das Zertifikat „LGA tested“. Ist das CE-Kennzeichen angebracht, zeigt dies an, dass seitens der Produzenten die europäischen Richtlinien eingehalten sind.

Kurz zusammengefasst:

  • Ökobilanz: Die Ökobilanz fällt mit Blick auf Herstellung, Nutzung und Entsorgung positiv aus
  • Gütesiegel: Solar Ladegeräte, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind, geben dir die nötige Sicherheit, auf ein geprüftes, umweltfreundliches Gerät zu setzen

Fazit zum Solar-Ladegerät: Der Kosten-Nutzen-Vergleich

Praktisch sind sie die handlichen Ladegeräte, die unabhängig von der Steckdose sind, allemal, das ist unbestritten. Und dem umweltbewussten Gewissen tragen sie auch Rechnung, denn auf die Kraft der Sonne zu bauen, ist in jedem Fall umweltbewusster, als Strom nur aus der Steckdose zu zapfen, doch nun wird im Finale geklärt, wie sich die Kosten der Geräte zu deren Nutzen verhalten.

  • Investitionskosten: Zwischen 15 und 500 Euro fallen für ein Solar Ladegerät an. Geht man von 70 Euro aus, die den 3,50 bis 35 Euro entgegenstehen sind sie eher teurer als herkömmliche Ladegeräte.
  • Betriebskosten: Wer sein Solar Ladegerät täglich nutzt, kann 2,40 Euro jährlich sparen – für herkömmliche Ladegeräte müssten indes 5,89 Euro investiert werden.
  • Ergebnis: Solar Ladegeräte schneiden summa summarum mit 11,60 Euro jährlichen Gesamtkosten ab – und gewinnen mit Blick auf die herkömmliche Konkurrenz, die den Nutzer 12,89 Euro jährlich kostet.

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